Homöopathie

 
 

Homöopathie ist ein ganzheitliches Heilsystem, mit dem akute und chronische Leiden und Krankheiten geheilt werden können. Die Wirkung homöopathischer Medikamente bei Krankheiten ist denkbar einfach: sie hilft dem menschlichen Organismus, die vorhandene Krankheit aus eigener Kraft auszuheilen.

Im Rahmen einer homöopathischen Behandlung ist es wie bei allen ganzheitlichen Therapiesystemen völlig gleichgültig, wie „schwer“ oder wie „leicht“ der Mensch erkrankt ist.
Entscheidend ist nur, wie „stark“ der Organismus (noch) ist, die nicht unbedingt leichte Arbeit der Selbstausheilung zu bewerkstelligen. Das heißt auch, dass eine homöopathische Behandlung in der Regel umso länger dauert, je weiter der Beginn der entsprechenden Erkrankung zurückliegt.

Die homöopathischen Arzneimittel werden nach dem Ähnlichkeitsprinzip ausgewählt:
Nach genauer Analyse des Symptombildes der Erkrankung des Patienten wird genau jenes homöopathische Mittel ausgewählt, welches bei der Einnahme des Mittels durch symptomfreie Testpersonen bei dieser Testperson ähnliche Symptome erzeugt hat, wie bei dem zu behandelnden Patienten. Die homöopathischen Mittel regen damit, auf bislang noch ungeklärte Weise, die Selbstheilungskräfte des Patienten an.

Die Ähnlichkeit der Symptome in ihrer Gesamtheit Patient/Testperson ist beim homöopathischen Heilprinzip wichtig.
Je weniger Symptome man für diesen Vergleich zu Verfügung hat, umso schwieriger ist die Wahl des richtigen Mittels. Deshalb kann es auch keine homöopathischen Mittel gegen einzelne Beschwerden geben.
Ändert sich in Verlaufe der Therapie die Symptomvielfalt – Symptome verstärken sich oder verschwinden oder kommen neu hin zu – ändert sich also das Mittelbild, kommt ein neues homöopathisches Mittel zum Einsatz.
Die Erfahrung zeigt, dass die in der Homöopathie verwendeten so genannten potenzierten Arzneimittel (nicht zu verwechseln mit „bloß verdünnten“) wirksamer sind als die einfache Substanz. Die Frage, wie wenig oder viel das Mittel potenziert oder „verdünnt“ ist, hat lediglich Konsequenzen für die Art und Weise des Heilungsverlaufes, nie für die Therapierichtung selbst.

Die meisten Krankheiten, so lange sie nicht auf störende Faktoren (Gifte) aus der Umwelt, in unseren Nahrungsmittel und in unserem Wasser oder auf in den Körper eingelagerte Gift zurückzuführen sind, können – ist der Körper stark genug – mit homöopathischen Behandlungen erheblich gebessert, wenn nicht sogar ausgeheilt werden.
Nicht ausgeheilt werden können Beschwerden, die durch im Körper eingelagerte Gifte hervorgerufen werden. Sie müssen mit Hilfe anderer begleitender Maßnahmen aus dem Körper langsam und vollständig entfernt werden.

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Info: Für weitergehende Informationen fordern Sie bitte per E-mail oder per Post die ausführlichere Praxisbroschüre „Homöopathie“ an.